Einrichtungen Behindertenhilfe

Beitragsberechtigte Invalideneinrichtungen gemäss IEG

(IEG: Gesetz über Invalideneinrichtungen für erwachsene Personen und den Transport von mobilitätsbehinderten Personen)

Wohnheime, Tagesstätten und Werkstätten für invalide Personen im Erwachsenenalter mit kantonaler Betriebsbewilligung gemäss IEG erhalten vom Kanton jährlich Betriebs- und Investitionsbeiträge, wenn sie den behinderungsbedingten Mehraufwand nicht selbst über Taxen und erwirtschaftete Erträge finanzieren können. Das Kantonale Sozialamt schliesst mit ihnen Leistungsvereinbarungen ab. Die Betriebs- und Investitionsbeiträge betragen jährlich rund 300 Millionen Franken. Der Bezirksrat führt die Aufsicht über die Führung der Einrichtungen.

Invalideneinrichtungen ohne Beitragsberechtigung

Einrichtungen - zumeist Wohnheime - für invalide Personen im Erwachsenenalter mit kantonaler Betriebsbewilligung gemäss IEG erhalten keine kantonalen Beiträge, wenn sie sich selbst über Taxen und erwirtschaftete Erträge finanzieren können. Die Einrichtungen sind ebenfalls der Aufsicht des Bezirksrats unterstellt.

Gesetze, Verordnungen und Richtlinien

Nachstehend sind die für die Behinderteneinrichtungen wichtigsten Gesetze, Verordnungen und Richtlinien aufgeführt.

Richtlinien:

Die Richtlinien über die Gewährung von Betriebs- und Investitionsbeiträgen gelten nur für die beitragsberechtigten Invalideneinrichtungen, die Richtlinien über die Bewilligung und zur Rechnungslegung für alle Einrichtungen gemäss IEG.

Kantonales Konzept gemäss Art. 10 Bundesgesetz zur Förderung der Eingliederung von invaliden Personen (IFEG):

Das vom Regierungsrat erlassene und vom Bundesrat genehmigte Konzept zur Förderung der Eingliederung invalider Personen gemäss Art. 10 IFEG bildet für die Entwicklung im Bereich Invalideneinrichtungen die Grundlage.

Einführung der Qualitätsrichtlinien SODK Ost+ in Invalideneinrichtungen für erwachsene Personen (IEG) im Kanton Zürich

Das Qualitätsmanagementsystem BSV/IV-2000 wird per 1.1.2017 von einem System abgelöst, das sich an den Qualitätsrichtlinien der SODK Ost+ für die Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (invalide Personen gemss IFEG) orientiert.